Ein Besuch bei Let's Dance

“Let’s Dance” heißt es in diesen Wochen wieder für viele jeden Freitag Abend am Bildschirm. Und für uns im Rondo ganz besonders: wir haben mindestens zwei besondere Gründe, uns die Sendung anzusehen!
Zum einen geht die Schneiderin all der schönen Kleider und Anzüge ja im Rondo ein und aus: Katia Convents ist schon lange Trainerin im Club und man sieht sie fast jedes Wochenende im Club, wenn sie Privatstunden gibt. Nur wenn Let’s Dance läuft, sieht man sie selten: Woche um Woche sind zig Kleider zu entwerfen und zu schneidern. Ein enormer Aufwand! Wer mehr über das Atelier wissen möchte, kann ja mal rein schauen: http://katiaconvents.de/ .

Zum anderen ist der Trainer unserer Montagsgruppe - Paul Lorenz - sehr aktiv bei Let’s Dance. In erster Linie als Trainer von Paul Janke & Ekaterina Leonova. Denn eigentlich tanzt Ekaterina mit “unserem” Paul, und das sehr erfolgreich. Bei Let’s Dance hilft er nun im Hintergrund dabei, Paul Jankes Tanzen TV-tauglich zu machen. Und wir alle drücken natürlich die Daumen, dass das noch bis ins Finale gelingt!

Aber wie mag es sein, solche eine Sendung live im Studio zu erleben? Wir waren dabei, und uns haben so viele gefragt, wie es war, dass wir diesen kleinen Bericht geschrieben haben. Zunächst muss man eine große Hürde überwinden: Karten bekommen! Das ist in diesem Jahr auf “normalem” Weg so gut wie unmöglich. Aber dank der Beteiligten konnten wir dennoch an Karten kommen - dafür vielen lieben Dank an Katia und Paul! Letzten Freitag hat es ganz überraschend und kurzfristig geklappt: um 16:0 Uhr wussten wir, dass wir Karten haben. Also: noch schnell ein paar Kekse zur Verpflegung gekauft, umgezogen Heike von der Arbeit eingesammelt und dann ging es bald auch schon los.

Um 19:00 Uhr etwa muss man da sein um die Karten in Empfang zu nehmen. Dann heißt es warten. Das ist erstaunlich unterhaltsam! Die VIPs und Tänzer sieht man zwar vor der Show fast gar nicht (außer Massimo, der sich überall zu zeigen scheint, wo es möglich ist), aber das Publikum allein hat genug Unterhaltungswert. Dieses Mal waren diverse “Missen” zu gast, die schon vorher umher gestöckelt sind. Aber auch sehr viele andere Gäste zeigen hier wohl nur zu gerne, was der Kleiderschrank her gibt.

Nach etwa einer Stunde Warten kommen dann die ersten (darunter auch wir) ins Studio. Man geht durch die Hallen vorbei an den anderen Studios. Hier wird ja unter anderem auch DSDS gedreht. Der Weg führt vorbei an tonnenweise Dekomaterial und Bühnentechnik, zwischendurch erhascht man einen Blick auf die Kulissen von “Unter uns”, und dann geht es ins Let’s Dance Studio. Man erkennt alles direkt wieder: es sieht aus wie im Fernsehen, aber es ist doch toll es aus der Nähe zu sehen.

Von nun an bleiben noch 75 Minuten bis zum Start der Sendung, und man kann sich in aller Ruhe umsehen. Die Gäste füllen nach und nach das Studio, manche besonders telegenen Gesichter werden noch umgesetzt, ein paar Promis dürfen in die erste Reihe.
Rundherum wird alles noch einmal poliert und gewischt. Die Kameras machen erste Testläufe, allen voran eine kleine ferngesteuerte, die auf Schienen rund um die halbe Tanzfläche fahren kann und ein wenig an einen kleinen Roboter erinnert. Zum Test fährt sie umher und nimmt dann einen der Pyrotechniker “auf’s Korn”, der gerade irgendetwas auf der Bühne installiert.

Nach 30 Minuten werden die Stühle etwas unbequem…

Die wartenden Gäste werden vom “Warm-Upper” begrüßt und in Stimmung gebracht. Schließlich ist man ja nicht einfach nur Zuschauer, sondern soll ja auch etwas Stimmung in die Sendung bringen. Es wird also Klatschen geübt und der Warm-Upper macht gute (und auch weniger gute) Witze. Das Publikum war an diesem Abend eh gut drauf: fast jeder Promi hatte schon einen kleinen Fanclub der mit lauter Stimme und Plakaten für “seinen” Promi jubelte.

Wenn es dann los geht, wird alles hektisch: es ist ja eine Live-Sendung und was schief geht, sehen Millionen Menschen. Daher sind offenbar doch alle etwas aufgeregt. Schnell werden die Akteure noch mal gepudert, der Warm-Upper zählt den Countdown bis es los geht und dann gilt es zu klatschen. Was das Zeug hält! Am Anfang fast ohne Ende: die Begrüßung durch die Moderatoren, der Einmarsch der Juroren, der Einmarsch der Tanzpaare - während alle dem wird komplett durchgeklatscht. Wahnsinn! Zum Glück ist es später nicht mehr so :-) .

Kurz darauf ist die erste kurze Werbepause - im Rücken merkt man deutlich wo die Stuhllehne sitzt…

Während der Sendung sieht man im Studio alles, was man auch im TV sieht. Wenn man Glück hat nur näher und besser. Spannend wird es eigentlich wieder in den Werbepausen, bzw. wenn der Zuschauer die Clips vom Training sieht. Dann wird in Windeseile alles umgebaut, Nasen werden gepudert, Kleider noch mal auf den richtigen Sitz getestet, Promis machen Witze mit dem Publikum. Die Stimmung ist toll und man hat den Eindruck, dass sich alle Akteure hervorragend verstehen.

Die 3. Werbepause: so gut wie jeder nutzt die Chance kurz aufzustehen und mal für ein paar Minuten von diesen furchtbaren Stühlen runter zu kommen…

“Unser” Paul war an diesem Abend auch vor der Kamera zu sehen: erst durfte er Oana im Wiener Walzer einschwingen, bis ihn Jürgen abgelöst hat, dann war er kurz bei Ekaterinas Paso Doble zu sehen, und letztlich war er der “Vollstrecker”, der beim Discofox-Marathon die Paare von der Fläche geholt hat.
Für Paul Janke lief es nicht so gut: Paso Doble schien nicht sein Lieblingstanz zu sein und es war schon etwas hölzern. Auch die Juroren waren nicht so überzeugt davon und so waren die Wertungen sehr schlecht. Aber der Discofox-Marathon bescherte noch einige Punkte. Und da offenbar der halbe Rondo für Paul & Ekaterina anruft (und sicher noch viele, viele mehr) reichte es am Ende doch um weiter zu kommen.

Beim letzten Tanz springen alle Zuschauer begeistert von den Stühlen - Standing Ovations! Sicher fanden viele die Show einfach toll und wollten den Tanz von Sila bejubeln. Aber ich bin überzeugt: die meisten standen auf, weil sie nicht mehr sitzen konnten :-D .

Gegen Mitternacht ist der ganze Spaß vorbei. Es ist ein langer Abend, aber es ist auch interessant und in jedem Fall unterhaltsam. Die nächsten Folgen werden wir nun wieder - vielleicht mit anderen Augen - am Fernseher verfolgen. Und wir drücken natürlich die Daumen für Paul & Ekaterina. Vielleicht haben die Montagsgruppen ja bald Unterricht mit dem “Dancing Star 2013″!!!

Bericht: Christian Lohmann

 

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